Das Risiko ist für viele eine unbekannte Größe, dabei ist es nicht schwer, dieses zu bestimmen. Dafür muss nur jede Vermögensposition hinsichtlich ihres Risikos bewertet werden, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Anschließend kannst Du selbst entscheiden, welches finanzielle Risiko Du tragen kannst und welche Du abmildern möchtest. Es kann sein, dass unsere Gewichtung der Risiken nicht exakt mit Deiner Vorstellung übereinstimmt, dann nimm unsere als Ausgangspunkt und verändere den Wert, so wie Du es für richtig hältst. Es macht kaum einen Unterschied, wie hoch der Betrag ist, es zählt nur, wie Du ihn einschätzt.

So verhält es sich auch mit Krediten. Es gibt gute und schlechte Kredite und es sollten die guten sein, die Du hast. Diese Unterscheidung ist jedoch willkürlich und kann für Dich auch anders sein. Was wir durch die willkürliche Unterteilung nach der erwarteten Zinshöhe entscheiden, muss richtigerweise durch die erzielte Rendite auf Dein Vermögen bewertet werden. Alle Kredite, bei denen der durchschnittliche Zinssatz für die Kredite höher ist, sind schlecht. Denn Du bezahlst mehr für das Geld, das Du Dir leihst, als Du bekommst. Die anderen sind entsprechend gut, weil es umgekehrt ist. Du verdienst Geld durch Geld, welches Du nicht hast.

Dadurch entsteht ein Hebel auf Dein Vermögen, den Du kennen solltest. Denn dieser Hebel beschleunigt die Entwicklung Deines Vermögens, entweder zum Guten oder zum Schlechten. Das ist ein Risiko. Nicht nur, falls es bereits in die falsche Richtung geht. Ebenso, wenn Deine Rendite variabel ist und eben unter den Zins Deiner Kredite fallen kann. Dies sollte Dir bewusst sein. Aber da es ohne Hebel auch keinen schnellen Vermögensaufbau gibt, musst Du die richtige Höhe des Kredithebels für Dich finden. Außerdem für die notwendige Höhe der Vermögensrendite sorgen.